Neben Fotografie entstehen in meinem Studio auch eigenständige T-Shirt-Designs – irgendwo zwischen Editorial, Kunstobjekt, Tourposter, Vintage-Fundstück und tragbarer Momentaufnahme. Manche Motive wirken wie verlorene Filmplakate aus einer anderen Zeit, andere wie zufällig entdeckte Drucke aus einer imaginären Alpenrepublik zwischen Après-Ski, Popkultur und analogem Größenwahn.




Jedes Design beginnt dabei wie ein Bild: mit Licht, Stimmung, Typografie, Struktur und einer klaren visuellen Idee. Die Shirts sind deshalb nicht einfach Merchandise oder klassische Fashion Pieces – sie funktionieren vielmehr wie bewegliche Prints. Tragbare Bildwelten. Manche roh und laut, manche reduziert und beinahe dokumentarisch. Oft mit Einflüssen aus Vintage-Werbegrafik, alten Reisepostern, Musikästhetik der 70er, Swiss Design, alpiner Kultur oder editorialer Modefotografie.





Ob großformatiger Print im Wohnzimmer, Poster im Studio, gerahmter Druck im Büro oder Shirt im Alltag: Die Motive bleiben immer Teil derselben visuellen Welt.
Im Mittelpunkt steht dabei nie reine Mode, sondern Atmosphäre. Bilder, die man tragen kann. Oder aufhängen. Wie ein Soundtrack aus Papier, Stoff, Licht und Korn.




Viele der Motive entstehen ursprünglich sogar aus fotografischen Arbeiten oder freien visuellen Experimenten und werden anschließend für Textil adaptiert. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen Fotografie, Grafik, Posterdesign und Kleidung ganz bewusst.




Und genau deshalb ist nahezu jedes Shirtmotiv zusätzlich auch als Fine Art Print, Poster oder Kunstdruck erhältlich. Manche Designs funktionieren groß an der Wand sogar völlig anders als auf Stoff – grafischer, cineastischer oder beinahe wie ein Ausstellungsstück. Andere wiederum leben genau von dieser Doppelrolle zwischen Kleidung und Objekt.







